Das "Do-it-yourself"-TI-Bundle von KocoBox

Zum jetzigen Zeitpunkt ist das "Do-it-yourself"-TI-Bundle von KocoBox die preiswerteste Möglichkeit, eine Anbindung an die TI zu erhalten. Ich beschreibe hier die Einrichtung dieses "Do-it-yourself"-TI-Bundles für Linux und apraxos, damit das wirklich ein "Do-it-yourself" ist und nicht doch ein Techniker von CGM in die Praxis kommen muss.

Das "Do-it-yourself"-TI-Bundle bestellt man auf der Webseite von KocoBox. Die Lieferung dauert leider länger als auf der Webseite versprochen, bei mir 10 Tage. Vorher wird die Lieferung mit Ihnen abgesprochen. Als Arzt oder Psychotherapeut müssen Sie die Lieferung persönlich mit Personalausweis entgegennehmen und dabei in einem Protokoll die Vollständigkeit und Unversehrtheit der Lieferung gegenzeichnen. Der Sendung liegt ein Lieferschein bei, den Sie zwingend für die Eingabe der Registrier-ID für den TI-VPN-Tunnel brauchen. Die Kuriere wollen den Lieferschein gerne wieder mitnehmen. Bestehen Sie darauf, dass der Lieferschein bei Ihnen bleibt. Notfalls kann der Kurier eine Fotokopie des Lieferscheins bekommen.

Wie oben angegeben, benötigen Sie für die Installation den Konnektor, das stationäre eHealth-Terminal (es muss ein neues eHealth-Terminal sein, da die bisherigen Kartenlesegeräte nicht für die TI zugelassen sind und das Protokoll womöglich nicht verstehen), den SMC-KT (der Chip, der das Kartenlesegerät identifiziert, liegt dem Kartenlesegerät bei), den freigeschalteten SMC-B und eine eGK. Sie müssen natürlich eine Internet-Verbindung haben. Sie benötigen 1-2 Netzwerkzugänge, entweder direkt am Internet-Router oder an einem Switch. Um die Einrichtung des "Do-it-yourself"-TI-Bundle mit dem Koco-Guide durchführen zu können, benötigen Sie zwingend ein Windows im Praxis-Netzwerk. Es soll auch mit einem Windows 10 in virtualbox gehen, das mit NAT ins Praxis-Netzwerk kommt. Das scheint aber nicht immer zu klappen. Darüberhinaus sollten Sie ausreichend Zeit für die Installation einplanen. Manchmal klappt es nicht auf Anhieb.

Entscheidend für eine problemlose Installation scheint zu sein, dass sowohl der Konnektor als auch das eHealth-Terminal eine feste IP-Adresse bekommen und diese auch akzeptieren. Hilfreich kann es sein, das Gerät, was sich nicht mit der ihr zugewiesenen IP-Adresse anfreunden kann, neu zu booten, indem man es stromlos macht, notfalls auch mehrfach.

Vorbereitung am Internet-Router

Am Internet-Router muss der DHCP-Server für das LAN=Praxisnetzwerk laufen und es müssen noch mindestens 2 mögliche IP-Adressen im LAN vergeben werden können. Allen Rechnern oder Geräten (Drucker, Scanner, Kartenlesegeräte), die eine eigene IP-Adresse haben müssen, sollte eine feste IP-Adresse zugewiesen werden. Diese Geräte sollten laufen, damit sich die KocoBox oder das eHealth-Terminal keine IP-Adresse holt, die hinterher zu Konflikten im Netzwerk führen könnten.

Vorbereitung des eHealth-Terminals

Das eHealth-Terminal sollten Sie noch nicht an den Strom anschliessen. Zunächst muss das Kartenlesegerät mit den SMCs beschickt werden. Dies ist recht gut in dem Video auf der Support-Webseite des Koco-Shop dargestellt. Dabei überspringen Sie zunächst den Teil mit der KocoBox und sehen sich nur den Teil für das eHealth-Terminal an. Es scheint egal zu sein, in welchen der beiden Slots die SMC-KT und die SMC-B hineinkommt. Die SMCs müssen so tief hineingedrückt werden, dass sie nicht mehr herausschauen. Wie im Video gezeigt, muss man z.B. mit der Karte, aus der man den SMC herausgebrochen hat, den SMC recht weit reindrücken, damit er auch richtig einrastet.

ORGA 6141 online

Wie im Video auf der Support-Webseite des Koco-Shop gezeigt, schliessen Sie jetzt das eHealth-Terminal/Kartenlesegerät am Strom und am Netzwerk an. Nachdem das Kartenlesegerät hochgefahren ist, reagiert das Orga mit einem lauten Rauschen, nicht erschrecken. Es wird nun die Eingabe einer frei gewählten 8-stelligen Admin-PIN erwartet. Die PIN muss zweimal eingegeben werden. Das ist die PIN für das Kartenlesegerät und wird für Konfigurationen am eHealth-Terminal benötigt. Sie hat nichts mit der PIN für den SMC-B zu tun, der später konfiguriert wird.

Sie können am Kartenlesegerät weitere Einstellungen vornehmen, z.B. Lautstärke des Rauschens herunterregeln (es hört sich sonst wie das Bohren beim Zahnarzt an).

Kontrollieren Sie nun am Internet-Router, ob dem Kartenlesegerät die richtige IP-Adresse vergeben wurde. Sie können dem Kartenlesegerät auch direkt eine feste IP-Adresse zuweisen. Die MAC-Adresse finden Sie auf einem Aufkleber an der Unterseite des Kartenlesegeräts.

Cherry Tastatur G87-1505

Wenn Sie sich für die Cherry Tastatur G87-1505 entschieden haben, verlangt die Tastatur beim ersten Einstöpseln in den USB-Anschluß des Rechners im kleinen Bildschirm die zweimalige Eingabe einer PIN (Administrations-PIN für das eHealth-Terminal) und anschließend die zweimalige Eingabe einer PUK (ebenfalls zur Administration des eHealth-Terminals).

Ein Problem der Cherry-Tastatur ergibt sich aus den Eigenheiten der Tastatur: die Eingabe von PINs ist äußerst kompliziert. Lesen Sie dazu genau die Anleitung der Cherry-Tastatur! Für die Eingabe der PINs werden die Tasten unter dem kleinen Bildschirm genutzt. Wenn eine PIN-Eigabe gefordert wird, werden die Zahlen 0 - 9 in der oberen Zeile des Bildschirms angezeigt. Man kann nun die PIN dadurch eingeben, dass man mit den als Pfeile markierten Tasten unterhalb des Bildschirms durch die Zahlen scrollt. Wenn die Zahl der entsprechenden PIN-Zahl entspicht, drückt man die Taste, die mit O gekennzeichnet ist.

Diese Eingabe dauert viel zu lange. Bei der Koco Guide Installation haben Sie 30 Sekunden für die PIN-Eingabe. Es braucht bereits ca. 5 Sekunden, bis die PIN-Eingabe-Aufforderung an der Cherry-Tastatur ankommt. Wenn die PIN dann nicht gerade "444444" ist. Ist die Eingabezeit überschritten. Am Koco Guide kommt man dann meist nicht weiter und muss von vorne anfangen.

Alternativ kann man die PIN auch über das Nummernfeld der Tastatur eingeben. Dafür muss vor der PIN-Eingabe über X (Menü) der Nummernblock der Tastatur für die PIN-Eingabe eingeschaltet werden. Die Eingabe beendet man mit <O Return> auf der Nummernblock.

Es kommen weitere Installationsschritte hinzu: die Cherry-Tastatur wird nicht direkt mit dem LAN verbunden, sondern über einen USBLANProxy betrieben. Laden Sie sich den passenden Treiber von der Cherry-Download-Webseite herunter und installieren Sie den Treiber als root. Die Cherry-Tastatur erhält damit die IP-Adresse des Rechners, an dem sie per USB angestöpselt ist.

Anschluß der KocoBox ans Praxisnetzwerk

Wie im Video auf der Support-Webseite des Koco-Shop gezeigt, sollte jetzt die KocoBox angeschlossen werden. Der Start der KocoBox dauert eine Weile, nicht ungeduldig werden. In dem kleinen Fenster werden meist einige Fehlermeldungen angezeigt. Das hat zunächst nichts zu bedeuten.

Wenn sich an der KocoBox im kleinen Fenster nichts mehr getan hat, kontrollieren Sie, welche IP-Adresse die KocoBox bekommen hat.

Berühren Sie zunächst <OK>, um ins Hauptmenü zu kommen. Unter "Status" können Sie die aktuellen Einstellungen kontrollieren. Über das Berühren der Navigationspunkte können Sie die verschiedenen Parameter durchgehen. Die KocoBox sollte eine IP-Adresse "dynamisch" im LAN erhalten haben.

Kontrollieren Sie nun am Internet-Router, ob der KocoBox die richtige IP-Adresse vergeben wurde. Sie können der KocoBox auch direkt eine feste IP-Adresse zuweisen. Die MAC-Adresse finden Sie auf einem Aufkleber am Boden der KocoBox.

Falls die KocoBox nicht die vom DHCP-Server angebotene IP-Adresse aktzeptiert, muss die IP-Adresse manuell eingestellt werden. Hierzu empfiehlt ein Anwender aus der Mailingliste folgendes Vorgehen:

  1. Man stöpsele den Konnektor vom Praxis-Netzwerk ab und verbinde einen eigenen Rechner nur mit der LAN-Schnittstelle der Konnektors. Der Konnektor wählt für sich selbst eine IP-Adresse.

  2. Man ermittele am Konnektor die aktuelle IP-Adresse des Konnektors über Status -> Konfiguration.

  3. Man weise seinem Rechner eine IP-Adresse im gleichen Netz zu (z.B. dieselbe IP-Adresse wie der Konnektor plus 1, Netzmaske 255.255.255.0)

  4. Im Webbrowser auf dem eigenen Rechner rufe man die Administrations-Webseite der Kocobox unter https://<koco-box-ip>:9443/administration/start.htm auf.

  5. Dort loggt man sich mit dem Standardbenutzer: koco-root, Passwort bitte beim Support erfragen (bisher nicht konfiguriertes Admin-Passwort).

  6. Das initiale Standard-Passwort muss geändert werden.

  7. Unter LAN kann man dann die IP-Adresse ändern. In dem Augenblick, in dem die IP-Adresse geändert wird, werden Sie aus der Administrations-Webseite herausgeworfen.

  8. Stöpseln Sie den eigenen Rechner aus der LAN-Schnittstelle des Konnektors ab und verbinden Sie die LAN-Schnittstelle des Konnektors mit dem Router. Damit müsste die Verbindung dann klappen. Nicht vergessen auf dem eigenen Rechner wieder die normale IP-Adresse einzustellen.

Dieser Weg ist sicher aufwändiger und sollte nur eingeschlagen werden, wenn die KocoBox nicht zu überreden ist, die IP-Adresse vom Router zu akzeptieren.

Der Konnektor muss immer an bleiben und mit der TI verbunden bleiben. Falls der Konnektor länger als 48 Stunden stromlos war und/oder keine Verbindung zur TI hatte, schaltet er sich wohl aus Sicherheitsgründen ab und muss dann zur Wartung zurück ins Werk.

Die Cherry-Tastatur ist an einem Rechner angeschlossen, der meist nach der Sprechstunde heruntergefahren wird. Damit verliert der Konnektor die Verbindung zu seinem eHealth-Terminal und zeigt eine entsprechende Fehlermeldung an. Auch nach dem Hochfahren des Rechner mit der Cherry-Tastatur findet der Konnektor das eHealth-Terminal nicht mehr. Der Konnektor muss dann neu gestartet werden, indem man ihn kurz stromlos macht. Dann wird die Verbindung zur Cherry-Tastatur neu aufgebaut.

Der Koco-Guide

Mit dem "Do-it-yourself"-TI-Bundle haben Sie auch den Quick-Guide bekommen, der auf 7 DIN-A6-Seiten die Einrichtung der TI erklären will. Nun, so einfach ist es nicht. Auf der 2. Seite des Quick-Guide wird das Geheimnis gelüftet, dass man den Koco Guide von kocobox.de/download herunterladen kann. Es gibt dort auch einen Koco Check, der im Wesentlichen das abfragt, was oben aufgezählt ist. Der Koco Guide entpuppt sich als Exe-Datei, ist also nicht unter Linux lauffähig.

Wir werfen also ein Windows an. Bei mir hat es nur mit Windows 10 geklappt, mit Windows 7 hing der Koco Guide bei der Suche nach der KocoBox fest und kam auch nach einer Viertel Stunde nicht weiter. Wenn vorher der KocoBox und dem Kartenlesegerät eine feste IP-Adresse im LAN zugewiesen wurde, sollte es auch mit Windows 7 funktionieren. Der Koco Guide soll auch mit Windows in virtualbox laufen, wenn das Netzwerk über NAT konfiguriert wurde.

Also laden wir den Koco Guide von der oben genannten Webadresse herunter und rufen die Exe-Datei mit Administrator-Rechten auf. Falls noch nicht geschehen, muss Microsoft.NET installiert werden. Die Installation läuft ohne weitere Bildschirmmeldung ab, also zunächst abwarten. Das Einleitungbild mit dem Koco zeigt ein Willkommen; am rechten unteren Rand gibt es einen Seitenzähler. "Los geht's"

  • 2. Bildschirm

    Im zweiten Bild muss ein Disclaimer bestätigt werden. Es geht natürlich nur weiter, wenn man das Kästchen mit grünem Häkchen bestätigt hat.

  • 3. Bildschirm

    Eine Liste der notwendigen Komponenten muss abgehackt werden.

  • 4. Bildschirm

    Es wird gezeigt, wie der Konnektor angeschlossen werden soll.

  • 5. Bildschirm

    Das Einstecken des SMC-KT wird gezeigt.

  • 6. Bildschirm

    Das Einstecken des SMC-B wird gezeigt.

  • 7. Bildschirm

    Das Anschliessen des Kartenlesegerätes wird gezeigt.

  • 8. Bildschirm

    Die Eingabe der Admin-PIN am Kartenlesegerät wird gezeigt.

  • 9. Bildschirm

    Sie werden beglückwünscht, dass Sie die Komponenten richtig eingestellt haben.

  • 10. Bildschirm

    Jetzt geht es ans Eingemachte:

    Es wird kontrolliert, ob sämtliche Verbindungsmöglichkeiten vorhanden sind, um eine Verbindung zur TI herstellen zu können. Alle Verbindungen sollten grün zeigen. Ansonsten müssen die entsprechenden Ports geöffnet werden.

  • 11. Bildschirm

    Der Konnektor wird gesucht.

  • 12. Bildschirm

    Der Konnektor wurde gefunden, hier mit der IP-Adresse 192.168.1.5.

    Falls der Konnektor nicht gefunden wurde, folgen weitere Bildschirme zur manuellen Eingabe der IP-Adresse des Konnektors. Das funktioniert aber nicht immer. Es kann auch passieren, dass der Koco Guide bei der Suche nach dem Konnektor hängt. Dann vielleicht den Konnektor und Windows/Koco Guide neu booten.

  • 13. Bildschirm

    Das Admin-Passwort für den Konnektor muss festgelegt werden:

    Bei mir konnte ein Passwort mit "&" als Sonderzeichen nicht auf die KocoBox übertragen werden. Also "&" nicht im Passwort verwenden.

    Wenn Sie sich später auf der Admin-Webseite der KocoBox anmelden wollen, ist der Benutzer koco-root und das hier festgelegte Passwort einzugeben.

  • 14. Bildschirm

    Es werden einige grundsätzliche Konfigurationen am Konnektor durchgeführt.

    Die sollten natürlich auch alle grüne Häkchen bekommen.

  • 15. Bildschirm

    Das Konnektor-Kartenlesegeräte-Pairing wird durchgeführt, d.h. alle angeschlossenen Kartenlesegeräte werden gesucht. Hier wurde das neue eHealth-Terminal und ein im LAN befindliches älteres Kartenlesegerät gefunden.

    Das neue eHealth-Terminal wird mit dem Konnektor verbunden. Dafür muss am eHealth-Terminal (das Orga fängt wieder an zu rauschen) lediglich die Eingabe bestätigt werden, auf dem Orga "OK"-Taste drücken, an der Cherry-Tastatur achten Sie auf die Aufforderung im kleinen Bildschirm.

  • 16. Bildschirm

    Nun soll die "Praxisorganisation" ausgewählt werden. Dafür müsste "apraxos" ausgewählt werden. Es werden allerdings nur CGM-Programme aufgeführt. Also wählen Sie ganz am Ende der Liste "Sonstiges". Damit sind Sie in guter Gesellschaft.

  • 17. Bildschirm

    Legen Sie nun fest, wieviele BSNRs in Ihrer Praxis vorhanden sind. Da wir eine Praxisgemeinschaft sind, haben wir zwei BSNRs und müssen auch zwei verschiedene Kartenlesegeräte dafür an die TI anschliessen. Bei Gemeinschaftspraxen ist es eine BSNR. Unter Arbeitsplätze sollte eingetragen werden, wieviele Rechner Zugriff auf die Kartenlesegeräte haben sollen, also der/die Rechner an der Anmeldung, eventuell auch der Rechner im Sprechzimmer, wenn Sie zusätzlich vom Sprechzimmer aus Karten einlesen wollen. Dafür muss allerdings die Karte ins eHealth-Terminal gesteckt werden. Sie könnten dafür das eHealth-Terminal auch im Sprechzimmer für z.B. eine Abendsprechstunde an das Praxis-Netzwerk anstöpseln.

    Legen Sie das ruhig großzügig fest. Sie können es aber auch später wieder ändern.

  • 18. Bildschirm

    Entsprechend der angegebenen BSNRs und Arbeitsplätzen müssen jetzt Namen für Login-Parameter festgelegt werden, die hinterher in apraxos zur Identifikation der Arbeitsplätze eingegeben werden. Die Eingaben müssen Sie exakt so in apraxos eingeben, ansonsten gelingt später der Zugriff von apraxos auf den Konnektor nicht. Schreiben Sie sich die Eingaben auf oder machen Sie einen Screenshot. Es dürfen keine Leerzeichen in den Namen verwendet werden. Benutzen Sie aussagekräftige Namen, damit Sie bei Fehlern den Arbeitsplatz identifizieren können.

    Auf dem Screenshot sehen Sie die vorgeschlagenen Angaben des Koco Guide. Diese sind nicht zur Übernahme geeignet, da Sie Leerzeichen enthalten. Geben Sie z.B. ein:

    Konfigurationsparameter im Koco Guide

    Praxissoftware

    apraxos

    BSNR-ID

    neumann

    Arbeitsplatz

    anmeldung

    schreibpc

    sprechzimmer

    Sie können ruhig mehrere Arbeitsplätze angeben, auch wenn Sie die zur Zeit noch nicht einsetzen wollen.

  • 19. Bildschirm

    Zeigt nochmal die Liste der Mandanten und Arbeitsplätze zur Bestätigung.

  • 20. Bildschirm

    Falls mehrere BSNRs angegeben wurden, können Zulassungsparameter für die einzelnen Arbeitsplätze konfiguriert werden.

  • 21/22. Bildschirm

    Nun wird der SMB-C am eHealth-Terminal eingerichtet. Sie hatten oben eine Admin-PIN für das eHealth-Terminal festgelegt. Diese Admin-PIN benötigen Sie, wenn Sie Einstellungen am eHealth-Terminal vornehmen wollen. Die Admin-PIN hat nichts mit der PIN für den SMB-C zu tun. Der SMB-C steckt zwar im eHealth-Terminal, hat aber eigene PINs und eine PUK.

    Am eHealth-Terminal (das Orga-Gerät macht wieder ein lautes Rauschen) müssen Sie jetzt zunächst die Transport-PIN des SMC-Bs (steht auf dem PIN-Brief, den Sie einige Tage nach dem SMC-B erhalten haben) eingeben. Der Koco Guide geht von einer fünfstelligen Transport-PIN aus; die Transport-PIN von medisign ist dagegen vierstellig. Diese geben Sie am eHealth-Terminal ein. Anschließend vergeben Sie eine mindestens 6-stellige Zahl, die jeden Morgen zum Freischalten des SMC-B vor dem Karteneinlesen am Health-Terminal eingegeben werden muss. Diese Zahl sollte z.B. nicht Ihr Geburtsdatum sein. Sie werden vermutlich diese Zahl den MFAs mitteilen müssen, falls der Konnektor die Verbindung zum eHealth-Terminal verlieren sollte. Die Zahl aber bitte nicht ans Health-Terminal kleben.

  • 23. Bildschirm

    Nun wird die Verbindung zur TI aufgebaut. Hierzu muss die Vertragsnummer/Contract-ID eingegeben werden. Sie finden die Contract-ID auf dem Lieferschein des "Do-it-yourself"-TI-Bundles unter KoCoBox MED+ in kleiner Schrift. Es ist eine lange alphanumerische Zahlen- Buchstaben-Kombination mit Sonderzeichen. Sie müssen diese Contract-ID genau übertragen, sonst funktioniert die TI-Anbindung nicht. Zur Bestätigung wird am eHealth-Terminal zur Eingabe der SMC-B-PIN aufgefordert.

  • 24./25. Bildschirm

    Es werden einige automatische Konfigurationen durchgeführt.

  • 26. Bildschirm

    Nun wird die Verbindung und Funktion der TI-Anbindung geprüft, indem Sie einen Versicherten-Stamm-Daten-Abgleich mit einer eGK durchführen. Stecken Sie die eGK in das eHealth-Terminal. Der Name des Patienten sollte schon angezeigt werden. Klicken Sie dann auf "Installation prüfen".

    Hier ist der VSDM gelungen. Es kam hier die Meldung "Keine Aktualisierung VSDM auf eGK erforderlich.

  • 27. Bildschirm

    Die Konfigurationen im Koco Guide kann nun als PDF-Datei gespeichert werden.

Damit ist die Konfiguration über den Koco Guide abgeschlossen. An der KocoBox wird die TI unten links mit zwei ausgefüllten Kästchen angezeigt. Der "SIS" = Secure Internet Service, obwohl im CGM-Angebot enthalten, wird als fehlerhaft bzw. ohne Verbindung angezeigt, da es diese noch nicht gibt.

Sollte die Konfiguration über den Koco Guide hängen oder dabei Fehler auftreten, kann die KocoBox stromlos gemacht werden und nach dem vollständigen Booten der Koco Guide nochmal durchlaufen werden. Eventuell sollte Windows ebenfalls neu gebootet werden.

Bei hartnäckigen Problemen kann https://<IP-Adresse der KocoBox>:9443/administration/start.htm, die Administrations-Webseite aufgerufen werden. Dies sollte mit äußerster Vorsicht geschehen und nur von versierten Administratoren durchgeführt werden. Im "Do-it-yourself"-TI-Bundle wird als Hilfestellung auch die Support-Hotline: 030/2464 908 908 genannt. Die Hotline ist zeitweise nur schwer zu erreichen.

Einrichtung einer Route ins KV-Safenet

Um über den Konnektor ins KV-SafeNet zu kommen, muß eine neue Route (route) auf dem Rechner, mit dem man ins KV-SafeNet kommen möchte, gelegt werden. Also, wenn man von apraxos aus mit dem KV-Connect-Client ins KV-SafeNet kommen möchte, muss die route auf dem Server gelegt werden. Wenn man mit einem anderen Rechner nur auf die KV-SafeNet-Webseite seiner KV kommen möchte, muss man die route auf dem Rechner legen, auf dem der WebBrowser läuft.

Als root gibt man folgendes ein:

route add -net 188.144.0.0 netmask 255.254.0.0 gw <IP-Adresse des Konnektors> dev <Device-Name der Netzwerkschnittstelle>

also z.B.

route add -net 188.144.0.0 netmask 255.254.0.0 gw 192.168.1.5 dev eth0

anschließend kann man die route mit

route

kontrollieren.

Wie man diese Route permanent einrichtet, also dass sie bei jedem System-Start eingerichtet wird, erklärt die rootz.de-Webseite.

Eleganter geht es natürlich, wenn man an seinem Router eine statische Route anlegt. Fritzboxen können das normalerweise, Speedports wohl nicht. Eine Anleitung für Fritzboxen findet man auf der AVM-Webseite zu Statische IP-Route in der Fritzbox einrichten

Sollte damit der Aufruf von http://portal.kv-safenet.de nicht funktionieren, kann mit

traceroute portal.kv-safenet.de

kontrolliert werden, ob der Aufruf über den Konnektor geleitet wird. Taucht in der Liste der IP-Adressen die IP-Adresse des Konnektors auf, so ist die Route im Netzwerk richtig gelegt. Dann muss auf dem Konnektor über die Administrations-Webseite https://<IP-Adresse der KocoBox>:9443/administration/start.htm über den Punkt "LAN + WAN" in der linken Liste nachgesehen werden, ob die Route zum KV-Safenet angehakt ist und hier auch "aktiv" steht. Ansonsten klicken Sie auf die Route "KV-Safenet" und aktivieren damit die Verbindung.