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Die "alten" 24-Nadeldrucker oder auch Rohdatendrucker verrichten nach wie vor ihren Dienst in deutschen Arztpraxen. Diese Drucker werden über Escape-Sequenzen angesteuert, die in apraxos hinterlegt werden müssen. Für einige Drucker sind die Escape-Sequenzen unter "Vorgabe-Drucker" hinterlegt und können übernommen werden. Für weitere Drucker können die Escape-Sequenzen in der Mailingliste erfragt werden oder der Gebrauchsanweisung des Druckers entnommen werden.

Ein Rohdatendrucker wird in CUPS mit dem Treiber "Raw" und "Raw-Queue" angelegt, d.h. der Druck sollte unverändert an den Drucker weitergereicht werden. Ein über die Parallel-Schnittstelle angeschlossener Drucker läßt sich normalerweise so konfigurieren; ein Drucker an einem USB-Parallel-Adapter kann Probleme besonders im Netzwerk machen.

APW druckt Daten, die über Escape-Sequenzen gesteuert werden sollen, als apw<Nummer>.prn in das Verzeichnis, aus dem heraus apwlin.unx aufgerufen wurde. Bei der Konfiguration der Formulare kann In APW-Linux  der Linuxdruckaufruf festgelegt werden:

  1. lpr -> z.B. lpr -P Epson /home/praxis/a/apw1.prn
  2. cupsprint -> Druckername und Druckdatei werden direkt an die CUPS-Bibliothek übergeben
  3. lp -> z.B. lp -D Epson /home/praxis/a/apw1.prn
  4. lpr.unx -> z.B. /home/praxis/aclient/lpr.unx Epson /home/praxis/aclient/apw1.prn

Was genau APW-Linux beim Ausdruck aufruft, kann z.B. beim Ausdruck einen Rezeptes kontrolliert werden: vor dem Aufruf des Kassenrezeptes schaltet man in den Testmodus (Strg-k) und druckt das Rezept mit Bild-runter aus. Der Druckauftrag wird in der Datei drucker.log im Aufrufverzeichnis von APW-Linux dokumentiert.

Die Druckdatei bleibt nach dem Druckauftrag erhalten. Es kann also auf der Kommandozeile ausprobiert werden, wo der Druckauftrag hängen bleibt.

Sollte die Fehlersuche ergebnislos bleiben, kann man notfalls einen eigenen Workaround programmieren, z.B.

Datei lpr.unx:

#!/bin/bash
cat $2 > /dev/usb/lp0

Hier stehen dann sämtliche Möglichkeiten der Bash zur Verfügung.